Brandt auf dem Flügel, Gittens in Zentrum: Überraschende taktische Idee von Niko Kovac, dank der Dortmund gegen Sporting gewann
In seinen ersten Spielen als Trainer von Borussia Dortmund behielt Niko Kovac die Formation und fast alle spielerischen Nuancen dieser Saison bei, nahm aber eine interessante kleine Änderung vor.
Schauen wir uns an, wie sie dazu beigetragen hat, dass Dortmund Sporting besiegt und sich im ersten Spiel praktisch einen Platz in den Playoffs der Champions League gesichert hat.
Gittens im Mittelfed? Niko Kovac’ unerwartete Lösung für Dortmunds Offensivprobleme
Gegen Sporting war diese Umstellung in der Offensivstruktur keine einmalige Sache, sondern ein regelmäßiges Ereignis:
Die Aufstellung selbst ist nicht ungewöhnlich und weitestgehend bekannt, aber die Besetzung ist extrem ungewöhnlich: Die Flügelspieler Gittens und Adeyemi gehen ins Zentrum, die Flügel werden von den zentralen Mittelfeldspielern Gross und Brandt besetzt.
Eine äußerst seltene Variante. Eine ähnliche Rotation auf einer Seite ist bei einigen Mannschaften zu finden. Auch ein dynamischer Positionswechsel nach der Ballannahme durch den Flügelspieler, um den Gegner zu verwirren, wird von vielen genutzt.
Aber diese Variante – auf beiden Flanken gleichzeitig und dass es sich dabei um eine absichtliche Anordnung und nicht um einen situativen Wechsel handelt – ist wirklich selten.
In der ersten Halbzeit sorgte diese Änderung, wie auch alle Dortmunder Positionsangriffe, nur für Verwirrung. Aber in der zweiten Halbzeit muss sich Niko Kovac wie ein König gefühlt haben – Brandt bereitete das erste Tor aus genau dieser Position vor.
Dieses Tor wurde das entscheidende. Das Spiel wurde offener und die Borussia bekam eine wichtige Portion Selbstvertrauen.
Kovacs Idee war wahrscheinlich die folgende: Guirassy als Lenker, um den Ball zu verteilen + Brandt und Groß – Spieler mit guten Passfähigkeiten + Gittens und Adeyemi – ein schnelles Paar, um die Angriffe in der Mitte zu unterstützen.
Abgesehen von dem Tor brachte dies einige vielversprechende Angriffe, so dass wir erwarten können, dass dies eine regelmäßige Idee in Dortmunds Angriff wird.